Ob Sie als Student der TU Kaiserslautern eine Arbeit fertigstellen, als Pendler kurz die E-Mails checken oder als Tourist die Barbarossastadt erkunden – öffentliches WLAN ist verlockend praktisch. Auch in Kaiserslautern finden Sie an vielen Orten die Möglichkeit, sich kostenfrei mit dem Internet zu verbinden. Doch Vorsicht: Die Bequemlichkeit birgt auch erhebliche Risiken für Ihre digitale Sicherheit. Als Ihr IT-Sicherheitsexperte möchte ich Ihnen zeigen, wo Sie in Kaiserslautern Hotspots finden, welche Gefahren lauern und wie Sie sich effektiv schützen können.
In Kaiserslautern gibt es glücklicherweise eine Reihe von Orten, an denen Sie auf öffentliches WLAN zugreifen können.
- Cafés und Restaurants: Viele Gastronomiebetriebe, besonders in der Innenstadt rund um den Stiftsplatz oder die Schneiderstraße, bieten ihren Gästen kostenloses WLAN an. Fragen Sie einfach nach dem Netzwerknamen und dem Passwort.
- Stadtbibliothek Kaiserslautern: Hier können Sie in ruhiger Atmosphäre surfen und arbeiten. Die Stadtbibliothek in der Unionstraße ist ein idealer Ort für Studenten und alle, die konzentriert online sein möchten.
- Einkaufszentren: Im K in Lautern steht Ihnen in der Regel ebenfalls ein kostenloses WLAN zur Verfügung, ideal für eine kurze Recherche oder das Checken von Nachrichten während des Einkaufsbummels.
- Öffentliche Plätze: Auch wenn flächendeckendes Freifunk noch nicht überall Standard ist, gibt es immer mehr Initiativen, die kostenloses WLAN an zentralen Punkten anbieten. Halten Sie Ausschau nach entsprechenden Schildern.
Für eine umfassendere Übersicht über digitale Angebote in der Stadt, schauen Sie sich auch unsere Kaiserslautern Übersicht an.
So praktisch öffentliches WLAN auch ist, es ist leider auch ein Eldorado für Cyberkriminelle. Die größten Gefahren sind:
- Man-in-the-Middle-Angriffe: Angreifer können sich zwischen Sie und den WLAN-Router schalten und so Ihren Datenverkehr abfangen, lesen oder sogar manipulieren. Sie merken davon meist nichts.
- Unverschlüsselte Datenübertragung: Viele öffentliche Netzwerke sind nicht ausreichend verschlüsselt. Das bedeutet, dass Ihre Daten – auch Passwörter oder Bankdaten, wenn Sie eine nicht-HTTPS-Website besuchen – im Klartext übermittelt werden könnten.
- Phishing und Malware: Kriminelle können gefälschte WLAN-Netzwerke einrichten, die bekannten Namen ähneln (z.B. „Free_K-town_WLAN“ statt „K-town_Free_WLAN“). Verbinden Sie sich damit, könnten sie Malware auf Ihr Gerät schleusen oder Ihre Daten abgreifen.
- Session Hijacking: Ein Angreifer kann Ihre Online-Sitzung übernehmen und sich